Schmuck & Uhren

Amantys hat die Schmuckproduktion ausgebaut und die manuelle Datennacherfassung standortübergreifend mit Bonx eliminiert

Nahaufnahme der Hände eines Goldschmieds von Amantys, der in der Pariser Werkstatt einen Stein fasst.

Amantys entstand aus der Begegnung von Frédéric und Nicolas, zwei Juwelieren, die in den großen Häusern der Place Vendôme ausgebildet wurden. Ab 2018 bauten sie das Haus um eine einfache Idee: keine Trennung zwischen Hersteller und Kunde. In ihrem Showroom in der Madeleine lernen Kunden die Gemmologie kennen, halten echte Diamanten in der Hand, erfahren mehr über die Eigenschaften verschiedener Steine und gestalten ihr Schmuckstück mithilfe von 3D-Tools aktiv mit.

Die Herausforderung bei Amantys

Ihr maßgeschneiderter Ansatz fand schnell Anklang und die Bestellungen nahmen rasch zu. Hinter der Kundenerfahrung stützte sich das Unternehmen jedoch noch auf ein Sammelsurium alltäglicher Werkzeuge: Google Sheets für die Produktionsverfolgung, Dropbox für CAD-Dateien, gemeinsame Kalender zur Atelierorganisation und ein zweckentfremdetes Rechnungstool für die Auftragsverwaltung.

Anfangs konnte das Amantys-Team die Schwächen dieser Toollandschaft durch schlichten Mehraufwand ausgleichen. Doch mit wachsendem Auftragsvolumen wurde die manuelle Verwaltung zunehmend belastend, vor allem aufgrund der gesetzlichen Anforderungen an Juweliere (das Polizeibuch ist in Frankreich Pflicht) und des hohen Personalisierungs- und Beratungsanspruchs, der zur DNA von Amantys gehört.

Getragen vom eigenen Erfolg eröffnete Amantys eine zweite Boutique in Bordeaux, was die operativen Grenzen des Teams spürbar aufzeigte. Kundenkontakte und Abstimmungsbedarf nahmen zu, der administrative Aufwand stieg deutlich. Diese stark auf den Menschen ausgerichtete Organisation, die auf Dateien und interne Nachrichten angewiesen war, konnte das Wachstum kaum mehr auffangen.

Das Team musste Werkzeuge und Prozesse grundlegend überdenken, um das erwartete Serviceniveau und die geforderte Individualisierung weiterhin sicherstellen zu können.

Warum Amantys Bonx gewählt hat

Amantys formulierte eine klare Liste von Anforderungen, die das neue System erfüllen musste:

  • Zwei Vertriebsteams mit einem einzigen Produktionsatelier synchronisieren
  • Auftragsbegleitung von der CAD-Datei bis zur Fertigstellung zentralisieren
  • Metallrückverfolgbarkeit und Verarbeitungsschritte für das Polizeibuch standortübergreifend dokumentieren
  • Anspruchsvollen Kunden klare Einblicke in den Fortschritt ihres Stücks bieten und den Vertrieb über HubSpot strukturiert nachverfolgen
  • Mehr Struktur in Rechnungsstellung und internationale Einkaufsprozesse bringen
  • Produktion, Rückverfolgbarkeit und Supply Chain gemeinsam steuern und das gesamte Team auf einen Stand bringen

Das Amantys-Team prüfte verschiedene Optionen, darunter universelle All-in-one-ERP-Systeme und branchenspezifische Lösungen aus dem Schmucksegment.

Die Speziallösungen für die Schmuckbranche erwiesen sich als zu unflexibel: starre Oberflächen, standardisierte Prozesse, wenige Integrationen und kaum Raum für Anpassungen. Die großen generalistischen ERP-Systeme hingegen erforderten aufwendige Konfiguration für nahezu alles und deckten dennoch keine Branchenspezifika ab, etwa das Führen des Polizeibuchs.

Als ein um die Produktion herum aufgebautes System mit der nötigen Flexibilität, Prozesse weiterzuentwickeln, passte Bonx genau. Das leistungsfähige Integrationsmodul verband den Online-Shop von Amantys, HubSpot und Pennylane für die Buchhaltung ohne Reibungsverluste. Hinzu kam, dass Amantys die Branchenkenntnis des Bonx-Teams schätzte.

Innerhalb weniger Monate war Bonx in Betrieb.

Ergebnisse und ROI

Mit Bonx wechselte Amantys von einer manuellen und fragilen Organisation zu einem strukturierten, skalierbaren System, das auf individuelle Schmuckfertigung ausgelegt ist:

  • Jede individuelle Bestellung erzeugt nun einen vollständigen Fertigungsauftrag mit allen Spezifikationen: Metall, Diamant, technische Eigenschaften, Ateliervorgaben, Liefertermine usw.
  • Das Team führt ein strukturiertes Polizeibuch im laufenden Betrieb, bei dem alle Materialbewegungen erfasst werden und die Einhaltung der Vorschriften gewährleistet ist.
  • Dank der engen Integration zwischen HubSpot und Bonx erhalten Kunden klare, aktuelle Informationen über den Fortschritt ihres Stücks, was weniger Anrufe, weniger Rückfragen und mehr Sicherheit für die Vertriebsteams bedeutet.
  • Die Integration zwischen Pennylane und Bonx sorgt für einen durchgehenden Informationsfluss zwischen Atelier und Finanzverwaltung, was konkret weniger manuelle Datennacherfassung und weniger Fehler bedeutet.
  • Teams passen ihre Prozesse selbständig an, wenn sich das Geschäft verändert, ohne auf externe Dienstleister angewiesen zu sein.

Ergebnis: Amantys verfügt nun über eine flexible operative Grundlage, um neue Kollektionen, eine breitere Kundschaft, internationale Expansion und technisch anspruchsvollere Projekte zu unterstützen.

„Bonx hat unsere hochindividuelle Schmuckproduktion strukturiert, ohne unsere Transparenz oder unser Handwerk zu beeinträchtigen. Vertrieb, Produktion und Buchhaltung sind jetzt vollständig synchronisiert und rückverfolgbar. Das gibt uns das Fundament, um standortübergreifend sicher zu wachsen.“

— Frédéric Sebag, Mitgründer von Amantys
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Fertigungsunternehmen nutzen Bonx, um ihre Betriebsabläufe zu vereinfachen und zu skalieren.

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